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Swissgrid plant - gegen den Willen der Betroffenen - eine neue 380-kV-Höchstspannungs-Freileitung mit 80 Meter hohen Masten über den Wagenrain.
Anwohner, Gemeinderäte, der Grosse Rat und Regierungsrat fordern in Stellungnahmen einhellig, dass diese Leitung im Boden verkabelt werden muss.
(Wie das Bundesgericht schon 2011 in Riniken verfügt hat)
  • Am 31.8.2022 folgt der Bundesrat dennoch dem Antrag des BFE und legt einen Planungskorridor für eine Freileitung über den Wagenrain fest.
  • Nationalrätin Gabriela Suter reichte daraufhin zwei Interpellationen ein: "Warum keine Erdverkabelung?" sowie "Berechnungsfehler - Neubeurteilung"
    In beiden Stellungnahmen des Bundesrates fehlt uns eine unabhängige Sichtweise und die Berechnungen sind nicht nachvollziehbar.
  • Nach erfolglosen Einwendungen reichte VSLR beim UVEK (Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Vorgehen des BFE ein. Diese wurde abgelehnt.
  • Laut unseren Recherchen, sind die mutmasslichen Mastenstandorte nun vorwiegend im Wald, jedoch in einiger Entfernung vom Siedlungsgebiet geplant.
  • Dennoch würden die 80 m hohen Masten weithin sichtbar sein und die Landschaft des Wagenrains nachhaltig stören und die Natur schädigen..
  • Voraussichtlich 2024 ist mit dem Baugesuch für dieses Swissgrid-Freileitungs-Projekt zu rechnen.
  • VSLR warnt vor den negativen Folgen und hofft auf ein koordiniertes Vorgehen der berechtigten Grundeigentümer, Gemeinden, Kantone und Organisationen.
  • Einsprachen und - wenn notwendig - ein Gerichtsverfahren, sind die letzten Mittel, um diese Riesenmasten im Reusstal zu verhindern!
  • Wir vom VSLR haben uns jahrelang vehement für eine Erdverkabelung eingesetzt. Unsere rechtlichen Möglichkeiten sind jetzt ausgeschöpft.
  • Der Entscheid liegt nun bei Gemeinden und Organisationen, ob diese Landschafts-schädigende Freileitung vor Gericht bekämpft werden soll.
  • Falls gewünscht, sind wir gerne bereit, die Einsprechenden mit unserem umfangreichen Wissen und unserer Erfahrung zu unterstützen. 
Empfehlung vom Experten...


Bremgarten erwacht! Bravo!
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Der Bremgarter Stadtammann scheint VSLR nicht zu mögen...

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Statement VSLR
Für den VSLR ist das Projekt einer 380 kV-Freileitung von Niederwil bis Rottenschwil über den Wagerain veraltet und fehl am Platz!
Die einhellige Forderung der Region nach einer modernen Erdverkabelung entlang von Waldwegen, wird damit knallhart missachtet.
Im vorhergehenden "Mitspracheverfahren" hatten sich kantonale und lokale Behörden sowie die betroffene Bevölkerung einhellig und klar
GEGEN die Freileitung und FÜR die Verkabelung ausgesprochen.
Auf undemokratische Art und Weise soll jetzt von der Stromwirtschaft - gemeinsam mit den verbandelten
Bundesbehörden- ein Landschaft- und Natur-schädigendes Grossprojekt durchgezwängt werden.
Dagegen protestiert der Verein "Verträgliche Starkstromleitung Reusstal" in aller Form!
Es liegt nun an den berechtigten Kantons-, Stadt - und Gemeindebehörden, bei Projektauflage Einsprache dagegen zu erheben.


Visualisierung der Maststandorte


Spezieller Freileitugs-Abbau im Tirol...

Ob Dialog jetzt noch etwas bringt?...

Neue Technik: Druckluft isoliert Hochspannungs-Erdkabel

Projektbeirat - Projektflyer Swissgrid - Leitungsplan auf Swisstopo - Swissgrid-Projektseite

AXPO schreibt: "Unterirdischen Stromleitungen können Blitze, Stürme oder wegen Schnee umgestürzte Bäume nichts mehr anhaben"

Im Boden ist es sicherer...


Im Trend: Strommasten verschwinden...



Auch im Pfynwald sträubt sich Swissgrid gegen Verkabelung...


Apropos: Freileitungen sind sicherer... ?!!








Der Bundesrat hat auf die Interpellation
"Berechnungsfehler - Neubeurteilung" geantwortet: "Die Bewertungstabelle wurde basierend auf Diskussionen in der Begleitgruppe neu ausgefüllt." Diese Aussage des BFE ist allerdings nirgendwo dokumentiert. Das BFE hat offenbar freie Hand, dem Bundesrat irgendwelche Diskussions-Ergebnisse vorzulegen, ohne diese auch dokumentieren zu müssen. Das Tor zur Willkür steht damit weit offen und es stellen sich rechtstaatliche Fragen, welche beantwortet werden müssen!







 



Der Bundesrat hat am 31.8.2022 gegen eine Vollverkabelung der Reusstal-Hochspannungsleitung entschieden
Karte Suel;L611 / SRF Regionaljournal AG-SO / Medienmitteilung BR / BFE Objektblatt Suel;L611 / BFE, Erläuternder Bericht / Brief S. Sommaruga / ARE, Amt f. Raumentwicklung, Prüfungsbericht / Stn Swisssgrid zu Brakelmann / Stn Swisssgrid zu Braavos





Der Bundesrat hat am 31.8.2022 gegen eine Vollverkabelung der Reusstal-Hochspannungsleitung entschieden
Karte Suel;L611 / SRF Regionaljournal AG-SO / Medienmitteilung BR / BFE Objektblatt Suel;L611 / BFE, Erlaeuternder Bericht /
Brief S. Sommaruga / ARE, Amt f. Raumentwicklung, Prüfungsbericht / Stn SG zu Brakelmann / Stn SG zu Braavos / Ausw. BFE zur öff. Mitwirkung




Video zur Bodenuntersuchung



Hochspannungs-Erdverkabelung in Riniken ist seit einem Jahr in Betrieb (SRF Regionaljornal)

"Swissgrid hat sowohl die Kosten und Vorteile einer teilweise unterirdisch verlegten Leitung als auch diejenigen der Sanierung der bestehenden Freileitung evaluiert.
Diese Beurteilung hat ergeben,
dass die Verkabelung der Leitung trotz der dreimal höheren Kosten die heute adäquate Wahl ist." Bravo!



zur Motion.....zur Grossratsdebattte (Video)





Die Kostensteigerung von 8 auf 20 Mio Franken für die Hochspannungs-Verkabelung in Riniken ist keine Behauptung, sondern Tatsache:
Im Gutachten Brakelmann, welches 2009 im Auftrag der Gemeinde Riniken erstellt und vom Bundesgericht verwendet wurde, sind auf Seite 40 Investitionskosten von 7.65 Mio für die Verkabelung ausgewiesen.
Swissgrid hat nachträglich für diese Strecke höhere Übertragungskapazität gefordert und hat deshalb die Anzahl der Kabel verdoppelt. Zusätzlich wurden die Übergangsbauwerke umplaziert,
um sie besser in die Landschaft einzugliedern und die Kabelstrecke wurde verlängert. Somit kommt das Bauwerk jetzt auf mehr als 20 Mio zu stehen. Diese Anpassungen mögen sinnvoll sein sein,
dürfen jedoch nicht dazu missbraucht werden um zukünftige Verkabelungen - mit dem Hinweis auf enormen Aufwand und Kosten - schlechtzureden!
Gutachten Brakelmann




110 kV- Verkabelung unter der Reuss Panoramaaufnahme von der Baustelle




 





Trassevorschlag HM

Von der 17 km langen 380 kV-Reusstalleitung sind nur 3 km unter den Boden vorgesehen. Das Problem wird damit nur verschoben statt gelöst. Wir sind frustriert!
Seite BFESwissgrid Reusstalleitung Google Maps Swiss MapBFE-DOCsKorridor BFEObjektblatt 611Bericht 611Brakelmann/Jarass
Stellungnahmen bitte vor dem 29. Februar an das BFE: suel_611@bfe.admin.ch mit Kopie an: info@hsub.ch MustertextEingegangene Stellungnahmen













Wegweisendes Bundesverwaltungsgerichts-Urteil vom 1.11.2019: Swissgrid muss 340'000 Fr. - Strafe für Liegenschafts-Entwertung bezahlen...
Swissgrid zieht dieses Urteil am 11.12.2019 erneut vor Bundesgericht, wo diese Sache schon einmal beurteilt wurde.
Ärgerlich an diesem Verhalten von Swissgrid ist insbesondere, weil diese Leute keinerlei persönliches Risiko tragen - auch wenn sie den BG-Prozess nochmals verlieren sollten
- GOLIATH lässt grüssen!


https://www.telem1.ch/aktuell/ehepaar-soll-340000-franken-entschaedigung-fuer-strommast-erhalten-135967299 Bericht von TeleM1

Zum BVGer-Urteil



Etappensieg: Bundesverwaltungsgerichtsurteil vom 17.10.2011 zum Urteil
Mit Eingabe vom 8. November 2010 erheben *** gegen den Plangenehmigungsentscheid des BFE beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde mit folgenden Anträgen:
"1. Das Projekt der AEW/AXPO sei im Bereich Zufikon bis Rottenschwil so abzuändern, dass zwischen dem Emaus (Zufikon) und dem Geisshof (Unterlunkhofen) keine neue Freileitung zu stehen kommt.
2. Eventuell sei die neue Leitung zwischen Emaus (Zufikon) und Rottenschwil zu verkabeln.»
Die Beschwerdeführenden beanstanden im Wesentlichen die fehlende Landschaftsschutz-Verträglichkeit des Projekts
Das Bundesverwaltungsgericht erkennt:Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen.
Situation auf GoogleMaps



 





Die Begleitgruppe Suel;L besichtigt das Reusstal..



20.9.2017: An der Generalversammlung des Vereins"Verträgliche Starkstromleitung Reusstal", VSLR informierten Jan Schenk und Sandro Dinser, Swissgrid über den Planungstand der 380 kV-Leitung und technische Herausforderungen von Hochspannungs-Verkabelungen.
Die Swissgrid-Vertreter durften eine klare Botschaft der VersammlungsteilnehmerInnen mit nach Hause nehmen: "
Hochspannung in den Boden!"





Korridorvarianten im Vergleich Stellungnahmen aus der RegionSituation in Google Maps











Stellungnahmen zur Anpassung des RichtplansRR-Botschaft an den Grossen RatAbstimmungsergebnisGR





Links:
Bericht SRF1 Regionaljoural Aargau Solothurn vom 12.8.2015VSLR Stellugnahme Suel;L 611






SRF: Schweiz aktuell vom 25.2.2015 Regionaljournal
VSLR Stellugnahme Suel;L 611 / Info VSLRGoogleMapsSwissgrid (Bericht mit Bildern)AG VernehmlassungBFE

 




Geplantes Leitungstrasse 110 kW Faktenblatt von AXPO zur Verkabelung Niederwil-FiGö





 


Der Verein "Verträgliche Starkstromleitung Reusstal" zu Besuch bei Brugg Cables am 15. Mai 2013

Kompetenz für Erdverkabelung - Besuch bei Brugg Cables

Die Bevölkerung will keine Hochspannungs Freileitung im Reusstal - Brugg Cables produziert Hochspannungs - Erdkabel.
Was liegt näher, als diese Akteure zusammenzubringen?

Viele interessierte Leute folgten der Einladung des Vereins "Verträgliche Starkstromleitung Reusstal" zu einem Besuch bei den Kabelwerken Brugg. Eins zu Eins konnten sie dort mitverfolgen, wie Hochspannungskabel hergestellt, geprüft und anschliessend (leider) in die ganze Welt verkauft werden. Firmenvertreter informierten über die technischen und geschäftlichen Belange dieser Technik und beantworteten die vielen Fragen. Nach diesem Besuch war allen klar: Die Zeit der reinen Freileitung ist vorbei - die Zukunft gehört der (Teil-) Verkabelung!






Präsentation VSLR für Gemeinden (PDF) Protokoll der Besprechung vom 8.1.2013






 


LInk zur VSLR- Generalversammlung 2011


 

 

 

 

 

 

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Dieser Artikel wurde in der Ausgabe 08/48 der Schweizer Familie publiziert.

Der verschmürzelte Schirm

 

 

Zuerst ein Surren, dann ein Kribbeln in der Hand und schliesslich ein paar Brandlöcher im Schirm:

Marco Hegners Spaziergang beschäftigt jetzt sogar die Forscher.
von Stefanie Werner

Es regnete in Strömen. Marco Hegner, 19, ging zügig voran. In der Hand einen türkisgrünen Schirm, in den Ohren Kopfhörer mit seiner Lieblingsmusik. Neben ihm trottete Zino, sein Belgischer Schäferhund - als es plötzlich anfing zu surren.

Marco Hegner fluchte. Waren schon wieder die Kopfhörer kaputt? Doch als er sie aus den Ohren zog, surrte es immer noch. Und er realisierte: «Es war mein Schirm, der Töne von sich gab.» Instinktiv blickte der Poly-Mechaniker nach oben. Er stand direkt unter den Hochspannungsleitungen nahe der Autobahnausfahrt Schmerikon SG. Verdutzt liess er den Plastikgriff des Schirms los und berührte den Metallstab, von dem das Surren offenbar stammte. «Da spürte ich ein vibrieren und ein Kribbeln in der Hand.» Marco Hegner ging weiter. Das Surren hörte auf. Er ging zurück unter die Leitungen. Das Surren war wieder da. Aus Neugier hielt der junge Mann seinen Schirm in die Höhe. Da passierte etwas, was später selbst die Fachleute verwirren sollte und die meisten Menschen veranlasst hätte, den Schirm weit weg zu werfen: Im türkisgrünen Polyesterstoff bildeten sich graubraune Flecken. An manchen Stellen richtige Brandlöcher mit einem Durchmesser von eineinhalb Zentimetern. «Da wurde mir mulmig», sagt Marco Hegner. «Auch wenn ich wusste, dass mir nichts passieren konnte.»

Zu Hause zeigte er dann den verschmürzelten Schirm seiner Mutter Cornelia Hegner. «Sternenhagel, was hast du denn gemacht?», fragte sie. Der Sohn erzählte, was er erlebt hatte. Und seine Mutter glaubte ihm. Im Gegensatz zu den Verantwortlichen bei den Nordostschweizerischen Kraftwerken (NOK) und dem Elektrizitätswerk Schmerikon. Als ein Journalist der «Obersee-Nachrichten» in dem Fall recherchierte, liessen die NOK in Uznach verlauten: «So etwas haben wir noch nie gehört. Hat sich dieser Junge nicht einen Scherz erlaubt?» Und das EW Schmerikon gab zu Protokoll: «Der hat den Schirm wohl eher in eine Steckdose gesteckt.» Marco Hegner wurde mit seinem verschmürzelten Schirm sprichwörtlich im Regen stehen gelassen. «Die sollen denken, was sie wollen», sagt er. Doch der Journalist der «Obersee-Nachrichten» liess nicht locker. Er sei «hoch gespannt», was die Verantwortlichen der Axpo von der Geschichte halten würden, witzelte er in einem Artikel.

Bei der Axpo räumte man endlich ein, dass Marco Hegner möglicherweise doch die Wahrheit gesagt hatte. «Um Hochspannungsleitungen bestehen elektrische Felder», erklärt der Axpo-Mediensprecher Erwin Schärer. «Diese Felder können bei langen, metallischen Gegenständen wie einem Schirm eine Aufladung bewirken, was man beim Kontakt mit dem Metallteil als Kribbeln spürt.» Die Brandlöcher jedoch hält Schärer für «mirakulös». Bei der Axpo, sagt er, habe man so etwas noch nie gehört. «Wir nehmen den Fall aber ernst und haben ihn zur Beurteilung an eine externe Fachstelle weitergegeben.»

Wie ernst die Axpo Marco Hegners Fall nimmt, erkannte seine Mutter Cornelia bei einem Spaziergang mit Hund Zino. Als sie zu den Hochspannungsleitungen kam, sah sie ein Auto der Axpo und einige Männer. Sie muss ein Lachen unterdrücken, als sie erzählt, was die Männer da machten: «Sie standen mit Messgeräten unter den Leitungen und hielten Schirme in die Höhe.»

 

Meldung in der AZ vom 18.7.08

«NOK hat noch nicht reagiert»

Niederwil bevorzugt unterirdische Starkstromleitung

Enttäuscht zeigte sich die Gemeindeversammlung Niederwil ob der Haltung des Stromkonzerns NOK im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau des Stromleitungsnetzes. Laut Gemeindeammann Thomas Peterhans hat die NOK noch nicht auf den Brief der Gemeinderäte Niederwil und Fischbach-Göslikon reagiert. In diesem Schreiben wird die NOK aufgefordert, die Kosten für die zwei Varianten Kabelleitung im Boden und Freileitung mit Hochmasten aufzulisten. Auf Vorschlag von Gottfried Stöckli kam ein Überweisungsantrag ohne Gegenstimme durch. So wird an der Versammlung im November über einen Beitritt zum Verein «Hochspannung unter dem Boden» befunden.

Im Übrigen hiess die «Sommer-gmeind» alle traktandierten Geschäft gut, fast alle einstimmig. (sl)

Meldung im BBA vom 6.6.08

 

... Hans Kneubühler stellte unter "Verschiedenes" den Antrag , dass die Gemeinde Fischbach- Göslikon dem Verein «Hochspannung unter dem Boden» für einen jährlichen Betrag von 1000 Franken beitreten solle. Der Antrag wurde mit 38 Ja zu 21 Nein gutgeheissen. Der Betrag wird ins nächste Budget aufgenommen...

--kae